Produktempfehlung ELGATO Greenscreen

Angefangen habe ich wie die meisten mit einem kleinen Kamerakasten, der im Hintergrund mein nicht immer ordentliches Zimmer zeigte.

Da der Bereich hinter meinem Schreibtisch sehr begrenzt ist durch die Möbel, die im Raum stehen, habe ich mich lange Zeit gegen einen Greenscreen gewehrt. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dauerhaft eine Spannkonstruktion aufzubauen, an der ich jedes mal vorbei muss, wenn ich was im Zimmer machen will oder wo das Tuch irgendwie dran runterhängt.

Durch meinen Fokus auf Creative Content konnte ich es mir lange “leisten”, einen Teil meines Bildschirmes mit einem Kamerakasten zu blockieren und ich fand es auch irgendwie passend zum Content.

In den letzten Monaten kam zu meinem üblichen Creative Content durch die Anschaffung der Switch und diverser Spiele ein zweiter Schwerpunkt mit in den Stream und je mehr ich spielte, desto häufiger kam auch der Wunsch auf nach mehr Platz für das Spiel im Streambild, da mein Kamerakasten doch immer einen Teil des Spiels verdeckte oder ich das Spiel kleiner darstellen musste, damit Kamera und Spiel sich nicht gegenseitig überlappen.

Seit Dezember habe ich mich dann intensiv mit den Möglichkeiten der Greenscreen-Einbindung befasst und vor allem für meinen begrenzten Platz hier im Raum nach einer optimalen und möglichst mobilen Lösung gesucht. Unweigerlich wurde ich dann auch auf den Elgato Greenscreen aufmerksam und wurde letztendlich vom kompakten und durchdachten System überzeugt.

Elgato bewirbt seinen Greenscreen hauptsächlich mit der guten Leinwandqualität und geringen Platzbedarf. Der Greenscreen selbst ist in einem Metallcase verstaut, der gleichzeitig als Standfuß und Aufspanner dient und mit nur wenigen Handgriffen einsatzbereit sein soll. Klingt gut?

Ist es auch!

Schon direkt nach dem Auspacken konnte ich mich von dem stabilen und kompakten Case überzeugen, das man sogar ganz prima im Zug transportieren kann.

Das Metallcase ist sehr gut verarbeitet und mit einem Maß von 165cm (B) x 12cm (H) x 12cm (T) trotz der Größe sehr handlich. Durch den stabilen Griff auf der Oberseite lässt sich der Greenscreen gut tragen, während stabile Klappscharniere dafür sorgen, das sich die Leinwand nicht plötzlich selbstständig macht.

Ich bin damit von Leipzig mit dem ICE nach Hause gefahren und habe immer locker Platz für das Case gefunden, ob im Gepäckbereich oder auch im Handgepäckfach. Das Gewicht von ca. 8 Kilo ist zwar nicht als federleicht zu bezeichnen, ist jetzt aber auch nicht so schwer, das man damit Probleme bekommen würde.

Viel wichtiger war mir aber, passt der Greenscreen auch in mein Setup? Der erste Weg war also, zu Hause einmal auspacken und entfalten. Und ja, er ist wirklich in wenigen Handgriffen einsatzbereit. Standfüße ausklappen, Case öffnen, Leinwand herausziehen – fertig!

Durch die Stabilisierung auf der Rückseite ist der 150cm breite Greenscreen direkt glatt und kann eingesetzt werden. Die Füße sind genau groß genug, das der Greenscreen auch frei stehen kann, ohne mir überraschend auf den Kopf zu fallen.

Wenn die Leinwand nicht gebraucht wird, einfach alles wieder zurück in das Case schieben, Deckel zu, Füße einklappen und zur Seite räumen.

Bei mir passt das geschlossene Case perfekt unter mein Bett und steht so nicht im Weg, wenn ich gerade nicht streame. Durch die kompakte Größe lässt es sich aber auch sehr bequem hochkant in einer Ecke verstauen.

Bis dahin also TipTop.

Ein Problem, das sicher die meisten Greenscreen-Nutzer haben, ist die Beleuchtung. Es reicht in den meisten Fällen nicht, den Greenscreen aufzustellen und Chroma Key zu aktivieren. Damit der Greenscreen gut arbeiten kann, muss er vernünftig beleuchtet werden.

Da ich selbst keine Softboxen habe, dauerte es etwas, die optimale Position und Lichtstärke für meine LED-Beleuchtung zu finden und den Greenscreen ordentlich auszuleuchten.

Solltet Ihr Euch für einen Greenscreen entscheiden, habt die Beleuchtung also unbedingt mit auf dem Plan, sonst kann der erste Kontakt damit etwas enttäuschend ausfallen.

Da das aber kein Problem des Greenscreens direkt ist und wie gesagt auch von Euren Möglichkeiten abhängt, kann man das absolut nicht als Negativpunkt werten.

Nachdem alles eingerichtet ist, kann ich nur sagen: Elgato Greenscreen ist genial.

Mit ihrem Versprechen “in wenigen Handgriffen einsatzbereit” hat sich Elgato nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt. Mit Case unter dem Bett wegziehen, an der richtigen Stelle aufstellen und Ränder zurechtschubsen kostet mich der Streamaufbau keine Minute. Nach erfolgreicher Einrichtung habe ich ein tolles klares Kamerabild ohne störenden Hintergrund, das innerhalb des Streams nicht mehr unnötig den Bildschirm blockiert.

Streame ich nicht, ist der Greenscreen im Case sicher vor Kinderhänden, Staub und Remplern geschützt.

Mit meinem neuen, mobilen Greenscreen-Setup bin ich also rundherum glücklich und freue mich sehr, das ich mich letztendlich Pro Greenscreen entschieden habe. Auch meine Viewer finden den Greenscreen im Stream sehr gut umgesetzt und passend zum Setting.

Für alle, die einen schnellen, problemlosen und vor allem mobilen Greenscreen-Aufbau suchen, kann ich den Elgato Greenscreen nur absolut empfehlen.

Mehr über den Greenscreen gibt es bei ELGATO.

Den Greenscreen gibt es unter anderem bei Amazon* zu kaufen.

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Author: Pam

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